HNA: Biodörfer im Quartett

Erste Vorstellung der Ergebnisse aus den Befragungen in den Ortsteilen

Uslar. Vier Uslarer Ortschaften befinden sich auf dem besten Weg, Bioenergiedörfer zu werden: Verliehausen, Fürstenhagen, Sohlingen und Dinkelhausen wollen sich mit erneuerbarer Energie aus Biogas unabhängig machen.

Die Initiative, die das Bioenergiedorf Jühnde zum Vorbild hat, befindet sich im Uslarer Land auf dem Weg in einen zweiten Abschnitt: Experten sollen Grobkonzepte erstellen. Die Initiative Bioenergiedörfer ist ein Projekt des EU-Förderprogramms Leader plus in der Region Weserbergland-Solling, an der auch die Uni Göttingen beteiligt ist, die in Jühnde das dortige Bioenergiedorf federführend auf die Beine gestellt hat. Bisher ging es darum, das Interesse in den Dörfern abzufragen.

Ursprünglich war vorgesehen, nur ein Dorf auszuwählen und zu fördern. Doch das Engagement in den vier Dörfern ist so groß und soll nicht abgebremst werden, berichtet Volker Ruwisch (Dinkelhausen) nach der jüngsten Sitzung der Projektgruppe: „Die Ergebnisse der Befragungen zeigen in allen Dörfern eine gute Basis für die nächsten Schritte zum Bioenergiedorf.“ Dazu gehört auch eine finazielle Beteiligung der Dörfer an der folgenden Machbarkeitsstudie: Experten sollen aufzeigen, ob sich die Orte als Bioenergiedörfer eignen.